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Forum Maschinenbau nimmt weiter Fahrt auf: Zentraler Branchentreffpunkt für ganz Nord- und Westdeutschland
Die Zuliefermesse Forum Maschinenbau ist im dritten Jahr in Folge auf Expansionskurs. Der Veranstalter, die Survey Marketing + Consulting GmbH & Co. KG, Bielefeld, meldet mit fast 7.000 m² belegter Fläche bereits Mitte August einen mehr als deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Durch die zusätzliche Belegung der Halle 23.1 stehen in diesem Jahr insgesamt knapp 10.000 m² Ausstellungsfläche – nach 8.200 m² 2006 – in nunmehr vier Messehallen im Messezentrum Bad Salzuflen zur Verfügung.
Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau wuchs während des ersten Halbjahrs 2007 um 19 Prozent. Das Inlandsgeschäft steuerte einen Beitrag von 16 Prozent zu, während der Export sogar um 21 Prozent stieg. Angesichts dieses Zuwachses ist die Branche mehr denn je auf die Innovationskraft ihrer Zulieferer angewiesen, um schnell und effektiv auf die Anforderungen des Marktes reagieren zu können.In der Maschinenbauregion Ostwestfalen-Lippe bietet sich das Forum Maschinenbau den Maschinenbauern als die zentrale Kommunikations- und Neuheiten-Plattform an, um möglichst ortsnah die Weichen für zukünftige Entwicklungen und Kooperationen zu stellen. Die Messe wurde speziell für die Belange der Maschinenbauzulieferer konzipiert und besitzt Anziehungskraft nicht nur für die Region OWL, sondern für ganz Nordrhein-Westfalen, Nordhessen und darüber hinaus für den gesamten norddeutschen Raum.
Norddeutschland und NRW stark im Maschinenbau
Gerade der Maschinenbau in Nord- und Nordwestdeutschland mit dem Zentrum in Ostwestfalen-Lippe ist ein wichtiger Wachstumsmotor. In einer kürzlich durchgeführten Konjunkturumfrage des VDMA Nord bezeichneten 85 Prozent der norddeutschen Firmen die Auftragslage als gut oder sehr gut, man erwartet ein Umsatzwachstum von zehn Prozent. Kein Wunder also, dass seit Anfang 2006 allein in den Maschinenbauunternehmen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen über 3.000 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Und angesichts der positiven Zahlen geht die Branche von einer Fortsetzung des Wachstumsprozesses aus.Nordrhein-Westfalen gehört ebenfalls zu den Zentren des Maschinenbaus. Mehr als jede fünfte deutsche Maschine wird hier produziert. 2006 war im Vorjahresvergleich ein nominaler Produktionsanstieg in Höhe von neun Prozent zu verzeichnen. Branchenkenner rechnen für das Jahr 2008 mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung, es werden bereits jetzt händeringend Fachkräfte gesucht.
300 Aussteller werden erwartet
Dieses Branchenwachstum spiegelt sich in der Entwicklung des Forums Maschinenbau wider. So stieg die Zahl der Aussteller von 2005 auf 2006 von 184 auf 209, in diesem Jahr werden etwa 300 Aussteller erwartet. Die Zahl der Fachbesucher stieg 2006 um 900 auf 2.900. Zur dritten Ausgabe am 8. und 9. November erwartet Veranstalter Survey, der erneut auf die Initiative OWL Maschinenbau e.V. als Partner setzen kann, 5.000 Besucher. Sie schätzen vor allem das besondere Messekonzept mit limitierten Standgrößen, bei dem alle Aussteller gleichberechtigt nebeneinander stehen. Das sorgt für Transparenz und eine kommunikative Workshop-Atmosphäre, welche die Kontaktaufnahme leicht macht. Der Veranstalter macht es den Fachbesuchern auch sonst einfach: Kurze Wege ermöglichen effizientes Arbeiten, der kostenlose Messekatalog, freier Eintritt und freies Parken halten die Besuchskosten niedrig.Die Namen von knapp 200 Zuliefer-Firmen finden sich derzeit in den Auftragsbüchern des Bielefelder Messeveranstalters Survey. Viele, wie z.B. die Branchen-„Leuchttürme“ Beckhoff, Dreckshage, Phönix Contact, Siemens oder Weidmüller, sind bereits zum dritten Mal in Folge in Bad Salzuflen vertreten. Ebenso natürlich die kleinen aber feinen Spezialisten, die „Hidden Champions“ wie u.a. KEB, Oltrogge, Rose + Krieger oder Torwegge. Und natürlich sind auch im dritten Jahr neue Aussteller dabei, die auf dem Forum Maschinenbau zum ersten Mal ihre Lösungskompetenzen präsentieren.
Die Produktgruppenerweiterung generiert ebenfalls neues Potenzial: Laser- und Plasmatechnologie, Rapid Prototyping, Public Resource Computing und Echtheitssimulation sorgen für noch mehr Vielfalt im Messezentrum Bad Salzuflen. Dort werden – wie in den Jahren zuvor – Montage-, Handhabungs- und Automatisierungstechnik, Maschinenteile, Baugruppen und Systeme, Antriebstechnik, Elektrotechnik, Industrieelektronik sowie Steuerungs- und Regeltechnik am stärksten vertreten sein.
