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Forum Maschinenbau 2006: Ein Leuchtturm nicht nur für die Region
Zweite Ausgabe der Zuliefermesse im Messezentrum Bad Salzuflen mit mehr als 200 Ausstellern

Am 9. und 10. November 2006 steht das Messezentrum Bad Salzuflen wieder ganz im Zeichen des Forums Maschinenbau.  209 Firmen (Vorjahr 184) aus dem Zuliefer- und Dienstleistungsbereich des Maschinenbaus sowie Hochschulen und Institute verwandeln die Messehallen 22 und 23 des ostwestfälischen Messezentrums in eine Kommunikationsbörse für Entwickler und Konstrukteure. Angesichts der überaus erfreulichen Konjunkturdaten der Branche erwarten Aussteller und Veranstalter weitere positive Impulse.

Die Anfang des Jahres eingeweihten zweigeschossigen Messehallen mit moderner Infrastruktur bieten den Ausstellern auf insgesamt  8.200 m² Ausstellungsfläche (Vorjahr 6.900 m²) ideale Voraussetzungen. Im Gegensatz zu sonst üblichen Mammutveranstaltungen wird auf dem Forum Maschinenbau weniger repräsentiert als kommuniziert. Im Vordergrund steht der Informationsaustausch, denn nur dadurch lassen sich Lösungen und Strategien für laufende und zukünftige Projekte entwickeln.

Ein dynamischer Aussteller-Mix


Die offene Werkstatt-Atmosphäre mit limitierten Standgrößen bildet die Basis für diese neue Art der Begegnung zwischen Ausstellern und Besuchern, die sich stark am Netzwerkgedanken orientiert. "Erfahrungsaustausch schafft Strukturen, welche die Flexibilität und die Reaktionsgeschwindigkeit erhöhen. So können Firmen den wachsenden Herausforderungen der Globalisierung besser begegnen," ist Peter H. Meyer, Chef des Veranstalters Survey Marketing + Consulting GmbH & Co. KG (Bielefeld) überzeugt.
Und Rolf Struppek, Sprecher des Vorstandes des Survey-Kooperationspartners OWL Maschinenbau e.V. und im Hauptberuf Geschäftsführer bei Boge Kompressoren (Bielefeld) fügt hinzu: "Das neue Messeformat hat eine Marktlücke geschlossen. Die Besucher finden auf dem Forum Maschinenbau einen überaus dynamischen Mix aus Systemlieferanten, Dienstleistungsunternehmen und Hochschulen."

In der Region Ostwestfalen-Lippe ist der Maschinenbau die tragende Säule der Wirtschaft. Doch nicht nur die Maschinenbauer, sondern auch ihre Zulieferer sind hier im Dreieck zwischen Minden, Gütersloh und Höxter besonders breit aufgestellt. Und so zeigt das Forum Maschinenbau ein umfassendes und repräsentatives Abbild der regionalen Unternehmenslandschaft. Werner Schäper, Mitglied der Geschäftsleitung der August Dreckshage GmbH & Co. KG (Bielefeld) nennt einen weiteren wichtigen Punkt für ihn als Aussteller: "Die großen Global Player und die kleinen und mittelständischen Firmen stehen hier gleichberechtigt nebeneinander. Darüber hinaus liegt der enorme Nutzen dieser Messe darin, dass die Leistungsstärke der Region nach außen getragen wird. In Süddeutschland ist das bereits seit einigen Jahren Realität. Und wenn alle an einem Strang ziehen, sehe ich das Forum Maschinenbau auf einem guten Weg, die entscheidende Veranstaltung für den norddeutschen Raum zu werden."

Das Produkt kommt zum Kunden


Das sieht Hans-Dieter Tenhaef, geschäftsführender Gesellschafter der MIT Moderne Industrietechnik GmbH (Vlotho), ähnlich. Für ihn ist das Forum Maschinenbau ein wichtiger Baustein für die erfolgreiche Entwicklung der Maschinenbauregion OWL. "Hier wird wirklich das Produkt zum Kunden gebracht", stellt Tenhaef fest. "Im norddeutschen Raum fehlte bislang ein auf den Maschinenbau und seine Zulieferer zugeschnittenes Event. Unsere Kunden erreichen uns ohne lange Fahrtzeiten - und wir treffen hier auf die technischen und kaufmännischen Entscheider."

Zur zweiten Ausgabe rechnen die Veranstalter mit etwa 4.000 Besuchern. Besondere Ausstellungsschwerpunkte bilden Montage-, Handhabungs- und Automatisierungstechnik sowie Schutz- und Sicherheitstechnik, gefolgt von Antriebstechnik, Elektrotechnik, Industriedienstleistungen und Produktentwicklung. Hochschulen, Institute und Netzwerke sorgen für den Unterbau im Hinblick auf Wissenstransfer. Attraktiv für die Fachbesucher ist das Forum Maschinenbau auch durch die Tatsache, dass Parken, Eintritt, Garderobe und der Ausstellerkatalog kostenlos sind. Veranstalter Meyer: "Wir sehen uns nicht nur als Gastgeber für unsere Aussteller, sondern im besonderem Maße auch für unsere Besucher."

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