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FMB und Energiearena weiter auf Erfolgskurs
Ostwestfälisches Messe-Duo schließt mit Plus bei Ausstellern und Besuchern

Mit guter Stimmung und zufriedenen Teilnehmern schloss am 6. November 2009 die FMB – Zuliefermesse Maschinenbau im Verbund mit der Energiearena. 5.350 Fachbesucher hatten an den drei Messetagen den Weg ins Messezentrum Bad Salzuflen gefunden – ein leichtes Plus gegenüber 5.100 im Vorjahr. Ebenso erfreulich war die Entwicklung bei den Ausstellern: 403 Unternehmen präsentierten sich auf dem ostwestfälischen Messe-Duo.

„Es war schon erfreulich, in einem angespannten Konjunkturumfeld mehr Aussteller zu gewinnen,“ betont Peter H. Meyer, geschäftsführender Gesellschafter des Messeveranstalters Survey Marketing + Consulting, Bielefeld. „Dass trotz genereller Sparzwänge und restriktiver Reisebedingungen auch mehr Besucher kamen, unterstreicht die wachsende Bedeutung der FMB. Mit der Etablierung der FMB und der Energiearena hat der gesamte norddeutsche Raum einen wichtigen neuen Anziehungspunkt erhalten, der inzwischen auch über die Region hinaus Besucher anzieht.“

Das gilt für die Aussteller ebenso, wie die Beteiligungen dänischer und italienischer Ausstellergemeinschaften belegen, die in diesem Jahr erstmals an der FMB teilnahmen. Sie nutzten ihren Messeauftritt, um erste Kontakte zum hiesigen Markt zu knüpfen, und sorgten mit ihrer Teilnahme für eine noch breitere Auswahl an Zulieferprodukten, Dienstleistungen und Lösungen für den Maschinen- und Anlagenbau.

Die FMB ist im Markt angekommen

Die hohe Akzeptanz der FMB wertet Rolf Struppek, stellvertretender Vorstandssprecher des Netzwerks OWL Maschinenbau e.V., als ein deutliches Zeichen dafür, dass die FMB im Markt angekommen ist. „Die Unternehmen haben sich neue Ziele gesetzt und nutzen die FMB als einen Schlüsselbaustein für zukünftige Entwicklungen und Kooperationen“, erklärt Struppek „In Bad Salzuflen erreichen die ausstellenden Unternehmen, zumeist typische Mittelständler, noch vor Beginn des neuen Geschäftsjahres die Entscheider der Branche.“

Die Aussteller lobten vor allem die hohe Entscheidungskompetenz der Besucher. Sie berichteten von einem starken und vor allem konkreten Interesse und sehen dem Nachmessegeschäft mit großer Zuversicht entgegen. Veranstalter Meyer: „Besucher wie Aussteller erlebten die FMB und die Energiearena als geschäftsintensive Veranstaltungen und erzeugten eine sehr gute, optimistische Messestimmung.“

Im Zeichen von Automation und Robotik

Besonderes Interesse erzeugte neben dem Ausstellungsangebot die von OWL Maschinenbau organisierte Sonderfläche zum Thema Automation und Robotik, der auch die Auftaktveranstaltung am Nachmittag des ersten Messetages gewidmet war. Rund 150 Teilnehmer zählte das Auditorium, das Hans-Jürgen Alt, Geschäftsführer VDMA NRW und Clustermanager Produktion NRW, in seiner Begrüßungsrede auf das Programm einstimmte.

Das Research Institute for Cognition and Robotics (CoR-Lab) der Universität Bielefeld stellte auf der Aktionsfläche eine seiner neusten Forschungsplattformen vor: den kraftgeregelten Leichtbauroboter Kuka-LBR. Mit ihm wurde die FMB 2009 feierlich eröffnet. „Wir konnten in diesem Jahr unser Kooperationsangebot an die regionale Wirtschaft erfolgreich kommunizieren.“, so Prof. Dr. Jochen J. Steil,  Geschäftsführer des CoR-Lab. „Sichere und benutzerfreundliche Interaktion mit Robotern wurde in einer Vielzahl von Fachgesprächen am Stand explizit gewünscht. Dies bestätigt, dass wir mit unserer Forschung auf dem richtigen Weg sind.“ CoR-Lab hat es sich zum Ziel gesetzt, Maschinen zu entwickeln, die vom Menschen und seinem Verhalten lernen, sich an den Menschen anpassen und flexibel mit ihm interagieren können.

Energieeffizienz gefragt wie nie

Die dritte Ausgabe der Energiearena in direkter Nachbarschaft zu den Maschinenbau-Zulieferern wurde wiederum zur Plattform für den Austausch von Energieexperten. Die Vortragsreihen an allen Messetagen erfreuten sich großen Zuspruchs. Die Zuhörer nutzten das umfangreiche Informationsangebot, das die Initiative Energie Impuls OWL e.V. organisiert hatte. Geschäftsführer Klaus Meyer: „Unsere Aussteller bescheinigten der Veranstaltung eine hohe Qualität. Das Interesse an Lösungen für mehr Energieeffizienz steigt von Jahr zu Jahr. Und der begleitende Fachkongress traf mit seinen Schwerpunkten Energieperspektiven, Effizienzmaßnahmen und Prozessmanagement genau die momentane Interessenlage.“

Die nächste FMB – Zuliefermesse Maschinenbau im Messezentrum Bad Salzuflen findet vom 3. bis 5. November 2010 statt. Sie wird wieder begeleitet von der Energiearena. Informationen zur nächsten Veranstaltung gibt es bereits im Internet unter www.forum-maschinenbau.com oder www.energiearena.de

Das sagen die Aussteller der FMB und Energiearena 2009:


Frauke Warweg, Schilder Warweg GmbH, Bielefeld:
„Die FMB ist eine hervorragend geeignete Plattform zum Austausch der Aussteller untereinander sowie zur verstärkten Kooperation der Maschinenbauzulieferbetriebe in Ostwestfalen-Lippe. Nicht zuletzt das professionelle Messemanagement hat zum Gelingen der Messe beigetragen. Wir werden auch in 2010 wieder Aussteller auf der FMB werden. Hier hat man die Gelegenheit, seine Produktvielfalt dem Interessenten persönlich zu präsentieren und ein nettes Miteinander zu pflegen.“

Martin Buchwitz, Jetter AG, Ludwigsburg:

"Wir kommen sehr gerne aus dem Süden auf die FMB in Bad Salzuflen, da wir uns dort inmitten einer der interessantesten Regionen des Maschinenbaus in Deutschland befinden. Es ist eine kleine, aber feine Messe, bei der die intensiven Gespräche mit Kunden und Interessenten im Mittelpunkt stehen. Viele namhafte Unternehmen sind auf der FMB vertreten, so dass es auch für die Besucher hoch interessant ist und ein großes Spektrum geboten wird. Solche Nettigkeiten wie der freie Eintritt für Besucher, sehr gute und kostenlose Parkmöglichkeiten und der freie Internetzugang komplettieren den positiven Eindruck, den wir von dieser Veranstaltung haben."

Thorsten Klott, Anton Klocke Antriebstechnik GmbH, Bielefeld:
„Die FMB hat unsere Erwartungen in diesem Jahr übertroffen. Nicht nur die Zahl der Kontakte war deutlich höher als im letzten Jahr. Auch die Gespräche mit unseren Kunden waren sehr konkret. Es war deutlich erkennbar, dass es wieder vermehrt Projekte im Maschinenbau gibt, an denen wir als Erstausrüster partizipieren werden. Unsere Beteiligung an der FMB hat sich deshalb voll ausgezahlt.“
 
Iwan Wüst, Schiess AG, Lichtensteig, Schweiz:
„Die Besucherzahl am Mittwoch war sehr übersichtlich. Die Anzahl Besucher am Donnerstag war sehr gut und am Freitag gut. Wir sind mit den geführten Gesprächen und der Qualität der Besucher gut zufrieden und freuen uns im nächsten Jahr wieder in Bad Salzuflen dabei zu sein. Das Messekonzept und die Organisation haben uns sehr gut gefallen.“

Heinz W. Böttger, Ispex, Bayreuth:
„Ispex berät Unternehmen, die Energie günstig einkaufen oder ihren Energieverbrauch senken wollen. Solarhybrid ist innovativer Systemhersteller zur Erzeugung von regenerativen Energien und umfassender Photovoltaik-Dienstleister. Das Institut für Energieeffizienz (ife) unterstützt Unternehmen bei der Steigerung der Energieeffizienz und bietet Lösungen im Bereich BHKW bzw. Kältemaschinen. Bei unserem gemeinsamen Auftritt in der Energiearena haben sich zahlreiche und hochwertige Kontakte ergeben – oft direkt mit den Entscheidern aus Industrie und Gewerbe. Jetzt arbeiten wir gemeinsam daran, dass aus den Kontakten und Synergien gute Projekte werden. So gewinnt unsere erfolgreiche Zusammenarbeit eine neue Qualität.“

Lars Mewes, TÜV Hessen, Bielefeld:
„Die Energiearena 2009 in Bad Salzuflen war für uns ein voller Erfolg. Unser Power-Team Energieeffizienz hat eine Vielzahl von aussichtsreichen Kontakten knüpfen können. Die Energiearena hat uns die gute Möglichkeit geboten, unsere Dienstleistungen rund um das Thema Energieeffizienz vorzustellen, die der TÜV Hessen natürlich auch an unserem Industrie-Service-Standort in Bielefeld anbietet. Die Planungen für unseren Auftritt bei der Energiearena 2010 laufen bereits.“

Harald Kütemeier, Paradigma, Lübbecke:

„Unser erster Auftritt auf der Energiearena hat unsere Erwartungen erfüllt. Unser Fachvortrag mit dem Thema ’Die Zeit ist reif für solarthermische Prozesswärme in der Industrie’ war gut besucht. Wir haben dieses Forum als Marktplatz genutzt, um neue Kontakte untereinander zu knüpfen. Der Bedarf, die Energieeffizienz in Industrieunternehmen zu steigern ist vorhanden. Das riesige Potenzial für die thermische Solarenergie muss noch erschlossen werden. Für die nächste Energiearena würde ich mir mehr Marktplatz oder zu neudeutsch Networking untereinander wünschen.“

Günter Peters, Geschäftsführer und Ina Hensch, Personalleiterin Peters Maschinenbau, Twist-Rühlerfeld

„Dieses Jahr haben wir das zweite Mal an der Zuliefermesse für Maschinenbau teilgenommen. Die Teilnahme können wir für uns als sehr erfolgreich bezeichnen. Wir haben sehr viele neue Impulse für unseren Betrieb mitgenommen. Es wurden viele erfolgreiche Gespräche mit Kunden und Messeausstellern geführt. Ein paar Tage nach der Messe haben wir schon die ersten Anfragen bekommen. Wir sind auf jeden Fall nächstes Jahr dabei.“

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